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Was ist eine Kreissäge?

Heute geht es um das Thema Kreissäge. Ich gehe mal davon aus, dass jedem von euch bewusst ist was eine Kreissäge ist und wofür sie eingesetzt wird. In diesem Beitrag erklären wir ihnen “Die” Geschichte der Kreissäge, wie sie entstanden ist und wie die Säge eigentlich richtig funktioniert. Viel spaß beim Lesen.

 

Was ist eine Kreissäge?

Eine Kreissäge kann zum Zerkleinern von Arbeitsplatten, Laminat und Brennholz oder zum Präzisionsschneiden verwendet werden. Kreissägen sind bei vielen Heimwerker- und Bastelarbeiten eine gute Hilfe. Aber welche Säge ist für welche Aufgaben am besten geeignet?
Schließlich gibt es Kreissägen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die Vielfalt reicht von kleinen Handgeräten bis zur großen Tischsäge für Grob- und Feinschnitte. Bei einer mobilen Kreissäge wird vor allem zwischen einer einfachen Handkreissäge für die groben Arbeiten und einer Mini-Handkreissäge für feine Schnitte unterschieden. Für einen perfekten Schnitt kommt es vor allem auf die Größe des Sägeblatts an. Umso größer das Blatt ist, umso breiter können die Bretter sein, die zersägt werden müssen. Auch die Leistung der Säge ist entscheidend. Die Leistung des Motors muss für die Arbeiten ausreichend sein. Nur so ist es zum Beispiel möglich, auch hartes Holz ohne Probleme zu bearbeiten.

Geschichte der Kreissäge
Die erste Kreissäge wurde laut Patentzeichnung im Jahre 1799 erfunden. Als Erfinder gilt der Franzose L. C. A. Albert. Er hat sich die Kreissäge unter dem Namen Scie fans fin patentieren lassen. Die Kreissäge brachte schnell den großen Durchbruch. Somit wurde sie kurz nach der Erfindung auch in Deutschland verwendet. Sie hat die Arbeiten um ein Vielfaches vereinfacht. Damals wurde eine Säge aber noch mit der Hand angetrieben.
Die heute bekannte Kreissäge ist seit 1921 auf dem Markt.
In diesem Jahr hat der Erfinder Edmond Michel sein Patent angemeldet. Damals war er in Louisiana auf dem Zuckerrohrfeld unterwegs. Die Arbeiten waren gerade dabei, die harten Zuckerrohre mit einer Machete zu zerkleinern. Diese Arbeit war nicht nur schwer, sondern auch schweißtreibend. In seiner Werkstatt in New Orleands erfand Michel als erstes eine mechanische Machete. Durch diese Erfindung kam die Idee, dass rotierende Klingen noch vorteilhafter wären. Die Idee einer Kreissägewaren geboren.

Funktionen von Kreissägen

Eine Kreissäge verfügt über ein Kreissägeblatt. Bei diesem Sägeblatt handelt es sich um eine Stahlscheibe, die mit scharfen Schneidezähnen ausgestattet ist. Umso mehr Zähne die Kreissäge auf weist, umso ausrissärmer und sauberer ist der Zuschnitt. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass viele Zähne einen kleinen Spanraum zur Folge haben. Das kann zu einem schnellen Verstopfen des Kreissägeblattes führen. Sollte das Gerät überhitzen, ist das Gerät unbrauchbar.

Für einen Längsschnitt muss immer ein Sägeblatt mit wenigen Zähnen ausgewählt werden. Dadurch können auch größere Spanräume genutzt werden. Bei einem Längsschnitt kommt es häufig zu viel Span. Er kann das Kreissägeblatt schnell verstopfen.

Bei einem Querschnitt dagegen sollte ein feinzahnigeres Sägeblatt eingesetzt werden. Dadurch kann ein ausrissarmes oder ausrissfreies Arbeiten gewährleistet werden. Das Sägeblatt und der Motor gehören zu den wichtigsten Teilen einer Kreissäge. Sie sind somit das Herzstück jeder Kreissäge. Häufig sind die Sägen mit einem Elektromotor ausgestattet, die mit 480V Kraftstrom oder 230V Normalstrom betrieben werden. Eine hohe Drehzahl des Motors ist wichtig, da sie sich positiv auf die Qualität des Schnittes auswirkt.

 

Wir hoffen der Beitrag hat Ihnen gefallen. Ihr Tischkreissäge-Test Team.



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Kommentare

Medina 24. Oktober 2019 um 10:01

An dieser Stelle mal ein großes Lob für diesen interessanten Blog. Hat mich gut informiert.

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